News: Wiener Linien
Überreicht wurde der Preis im Rahmen einer Feier vom deutschen Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Rainer Bomba. Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer nahm den Preis in Vertretung der zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit viel Engagement an der Realisierung des Projekts beteiligt waren, mit großer Freude entgegen. "Mit unseren neuen E-Bussen setzen wir einen wichtigen Schritt in Richtung Mobilität der Zukunft. Wir bekommen sehr viel Anerkennung von ÖPNV-Betreibern aus vielen Ländern Europas. Diese Auszeichnung ist eine zusätzliche Bestätigung, die unseren eingeschlagenen Weg und unsere Innovationskraft unterstreicht", so Steinbauer.
Innovation: Wiener Linien als europaweites Vorbild Ausschlaggebend für die Auszeichnung mit dem EBUS Award war die europaweit einzigartige Umsetzung bzw. die Implementierung von E-Bussen in den Linienbetrieb. Geladen werden die neuen Fahrzeuge durch einen Stromabnehmer am Dach des Busses, der in den Ladestationen der Endhaltestelle (Schwarzenbergplatz und Schottenring) per Knopfdruck hoch- und runtergefahren wird. Diese Aufladung dauert maximal 15 Minuten. Über Nacht werden die Busse in der Garage dann langsam mit einer Leistung von 15 kW aufgeladen. Eine Besonderheit ist unter anderem, dass erstmalig das Ladegerät im Bus selbst verbaut ist. Aber auch, dass Heizung und Klimaanlage rein elektrisch betrieben werden, hat Seltenheitswert.
2A und 3A: Umstellung bis Sommer 2013 abgeschlossen Der erste E-Bus der Wiener-Linien-Flotte ist bereits im Probebetrieb auf den Linien 2A und 3A unterwegs. Mit Beginn des nächsten Jahres wird die erste Citybuslinie komplett umgestellt sein. Bis beide Linien vollständig mit insgesamt 12 E-Bussen betrieben werden, wird es noch bis Sommer 2013 dauern. Die Elektrobusse werden nicht nur elektrisch angetrieben, sondern speisen die bei der Bremsung gewonnene Energie wieder ins Netz zurück und sind deshalb besonders umweltfreundlich.
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