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Diavortrag in der Fernwärme Wien am 11.Februar
20.01.2004 | Alexander Hubers „Senkrechte Horizonte“!

Am 11.2.2004 startet die Diavortragsreihe „Heiß und Eis“ der Fernwärme Wien mit einem Vortrag des Extremalpinisten Alexander Huber. Der zur Zeit wohl beste Allroundbergsteiger entführt Sie in die luftige Höhen der Welt.

 

Der 34jährige zog es 1997 vor, seine beginnende Laufbahn als Physiker aufzugeben und einem unbekannten Weg in die Bergwelt zu folgen. Das Bergsteigen in jeder seiner Formen in den verschiedensten Ländern der Erde ist seine Passion. Durch Kraft und Wille konnte er sich seitdem immer wieder aufs Neue Träume erfüllen. Der elfte Grad im Sportklettern, „Bellavista“ als erste Route dieses Grades in einer alpinen Felswand, die Freikletterrouten an den Bigwalls des Yosemite, die Erstbegehung der Westwand des Latok II und die Free-Solo-Begehung der Direttissima an der Großen Zinne sind die Eckpunkte seines Lebens als Bergsteiger.

 

Schon von früher Kindheit an wurde Alexander Huber von den Eltern in die Welt der Berge entführt und vor allem der Vater, der selbst in Bergsteigerkreisen durch schnelle und frühe Begehungen von Westalpenrouten wie der Droites Nordwand einen gewissen Bekanntheitsgrad genießt, trägt Schuld am Extremalpinismus seines Sohnes.

 

Bekannt wurde Huber zuerst durch seine Erfolge im Sportklettern. Die Route Om (XI, 9a) und weitere vier Erstbegehungen im glatten elften Schwierigkeitsgrad brachten ihn Mitte der Neunziger an die Spitze der Sportkletterszene. Zudem gelingt ihm 1995 an der 1000 Meter hohen Granitmauer des El Capitan in Yosemite Valley die erste Rotpunktbegehung der legendären Salathé (X-/5.13b) – und gilt heute mit der Zodiac (X+/5.13d) und fünf weitern ersten freien Begehungen am El Capitan als der Protagonist des Freikletterns an Bigwalls.

 

1997 leitet er die Expedition nach Pakistan ins Karakorum und es gelingt die erste Begehung der Westwand des 7108 m hohen Latok II. Er und sein Traum übertragen damit erstmals das Bigwallklettern auf über 6000 Meter und damit auf die großen Berge der Welt. Im Winter 2000 eröffnet er an den Drei Zinnen mit der Erstbegehung von Bellavista (IX-/A4) einer der heute schwierigsten Routen in den Dolomiten im Alleingang, ein Jahr später klettert er dieses riesige Dach frei und verwandelt dabei Bellavista (XI-/8c) in die wohl anspruchsvollste und schwierigste alpine Felskletterei.

 

Ebenfalls an den Drei Zinnen klettert er 2002 die Direttissima (VIII+/7a+) free solo, nicht ohne sich jedoch auf die kompromissloseste Art des Kletterns mit Free-Solo-Begehungen von Sportkletterrouten bis 8b vorzubereiten. Der staatlich geprüfte Bergführer und Diplomphysiker zählt heute zu den erfolgreichsten Allroundbergsteigern der Welt.

 

Maximal vier Eintrittskarten um je EUR 3,50 für den Diavortrag „Senkrechte Horizonte“ von Alexander Huber am 11.2.2004 um 17.00 oder 20.00 Uhr im Foyer der Fernwärme Wien, 1090 Wien, Spittelauer Lände 45. Reservieren Sie sich rasch Ihre Karten unter 313 26 DW 135, solange der Vorrat reicht! www.fernwaermewien.at

 

 

Infos:

mail to: elisabeth.strobl@fernwaermewien.at

313 26/2034

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