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Wienstrom steht hinter ökologischer Stromaufbringung
15.03.2002 | Die von Frau Eva Glawischnig, Energiesprecherin der Grünen, in ihrer heutigen APA-Aussendung genannte Zahl entbehrt jeder Grundlage. Wienstrom beliefert Haushalte, Landwirte und Gewerbebetriebe belegbar mit ökologisch einwandfreiem Strom. Diese Elektrizität erzeugt Wienstrom entweder selbst oder kauft nachweisbar Wasser- und Wärmekraft oder Ökoenergie zu. Dieser Produktmix ist auf jeder Jahresstromrechnung nachzulesen.

Durchschnittlich 40 Prozent der in Wien und Umgebung verbrauchten Elektrizität produziert Wienstrom selbst. Den Großteil dieser Energie erzeugen eigene kalorische Kraftwerke, die mit einer Kraft-Wärme-Kopplung ausgestattet sind. Diese Anlagen sparen jährlich Tausende Tonnen Kohlendioxid ein. Die Wasserkraftwerke von Wienstrom in Gaming, Opponitz und Trumau produzieren völlig umweltfreundlich Strom. An den Wasserkraftwerken Freudenau und Greifenstein hat Wienstrom Bezugsrechte. Windkraft- und Photovoltaikanlagen werden selbst betrieben bzw. Strom aus solchen Anlagen erworben. Durch den von Wienstrom durchgeführten Produktmix erhalten Haushalte, Landwirte und Gewerbebetriebe ausschließlich Strom aus den hier genannten Quellen.

 

Den Mehrbedarf für Großkunden kauft Wienstrom am nationalen und internationalen Markt zu. Am freien Markt muss sich Wienstrom nach dem Angebot richten. An Börsen und von volumenstarken Stromhändlern kann die benötigte Menge Strom zu entsprechenden Preisen für kostenbewusste Großkunden erworben werden. Beim Bezug über eine Strombörse gilt als Ursprungsnachweis der UCTE-Mix. In diesem Mix und bei den Lieferungen der Stromhändler ist in der Regel auch Atomstrom enthalten. Wienstrom hat jedoch keine direkten Verträge zu vorwiegend Atomstrom produzierenden Ostländern. Jeder Kunde hat selbstverständlich die Wahl, atomstromfreie Elektrizität zu beziehen. In Kürze wird Wienstrom allen Kunden den gänzlich aus erneuerbaren Energiequellen erzeugten Naturstrom anbieten.

 

Die gesamte Stromaufbringung eines Energieversorgers muss nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen nachgewiesen werden. Dieser Nachweis, der auch Labeling genannt wird, muss selbstverständlich offiziell geprüft werden. Das Prüfverfahren der Wienstrom durch einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer ist derzeit noch im Gange. Der von Frau Eva Glawischnig, Energiesprecherin der Grünen, in ihrer heutigen APA-Aussendung genannte Atomstromprozentsatz entbehrt jedoch jeder Realität.

Rückfragehinweis:
Christian Neubauer