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Wienstrom-Spende für Hochwasseropfer
06.11.2002 | Mehr als 60.000,- Euro spendet Wienstrom für Hochwasseropfer. Die Gelder gehen an Fischamend, Klosterneuburg, Senftenberg, Gmünd und einzelne Betroffene.

Bei Wienstrom hat die Belegschaft für die Hochwasseropfer zusammengelegt. Die Personalvertretung und die Geschäftsführung des Unternehmens haben die Spenden jeweils verdoppelt. Der Gesamtbetrag liegt bei über 60.000,- Euro.

 

Fischamend und Klosterneuburg waren die beiden vom Jahrhunderthochwasser am schwersten betroffenen Gemeinden im Versorgungsgebiet von Wienstrom. Nach Fischamend gingen 25.000,- Euro. Franz Bayer, der Bürgermeister von Fischamend, nahm am 31. Oktober 2002 vom Wienstrom-Geschäftsführer DI Friedrich Pink den Scheck entgegen. In Klosterneuburg überreichte Pink dem Bürgermeister Dr. Gottfried Schuh den Scheck über 10.000,- Euro. Pink übergab die Schecks mit den Worten: „Die Summe soll Hochwassergeschädigten Ihrer Gemeinde den Wiederaufbau erleichtern.“ Besonders gelitten haben auch Senftenberg und Gmünd. Sie erhielten jeweils 12.000,-. Das restliche Geld ergeht an einzelne Betroffene.

 

Während der Katastrophe hat Wienstrom Schaden vermieden, wo immer es möglich war. Die Einsatztruppe hat den Wasserstand in zahlreichen Anlagen laufend kontrolliert und erst im letzten Moment den Strom abgeschaltet. Möglichst lange Elektrizität zu liefern, war das Motto. In einigen Gebieten wie in der Rollfährensiedlung oder der Haaskolonie in Klosterneuburg war das Wasser so hoch, dass Wienstrom schlussendlich aus Sicherheitsgründen die Stromversorgung unterbrochen hat. Als kleine Unterstützung lag für alle Betroffene im Kundendienstzentrum Klosterneuburg kostenfrei das „StarterPaket!“ auf. Das StarterPaket! - ursprünglich als Unterstützung beim Umziehen gedacht - beinhaltet neben allerlei Nützlichem wie Arbeitshandschuhe auch einen Gutschein für einen Monat Freistrom. 500 Pakete haben die Klosterneuburger abgeholt.

 

Musste der Strom abgeschaltet werden, hat Wienstrom so gut geholfen, wie es möglich war. Beispielsweise waren die Keller zweier Gemeindebauten in Fischamend, in denen sich die zentralen Stromzähler befinden, bis zur Decke überflutet. Die beiden Bauten bieten in mehr als 80 Wohnungen auch jungen Familien mit kleinen Kindern Platz. Bis die Zähler wieder funktioniert hätten, wäre mehr als eine Woche vergangen. Das hätte kein Licht, keinen Kühlschrank und keinen Fernseher für mehr als 250 Menschen bedeutet. Als Sofortmaßnahme hat Wienstrom diese Zähler umgehend fachmännisch überbrücken lassen.

 

Die Spende kommen den Hochwasser-Opfern in den jeweiligen Gemeindegebieten zugute. In Fischamend hatten beispielsweise rund 95 Prozent der Betroffenen in den überfluteten Wohnungen und Häusern ihren Hauptwohnsitz. Einige mussten während der Katastrophe sogar in Notquartiere umziehen und werden nicht mehr in ihr ursprüngliches Heim zurückkehren können. Die Gelder werden von der Gemeinde je nach Bedarf gerecht verteilt.

 

Fotos unter www.vipress.at

Rückfragehinweis:
Mag. Rosemarie Rauscher, 4004 - 30005