Wien Energie


Mag. Boris Kaspar
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News: Wien Energie

Erstmals Fernkälte für Wohnungen
01.07.2019 | Der heißeste Tag des Jahres lässt die Stadt stöhnen: Für rund 80 Wohnungen am Althangrund im 9. Wiener Gemeindebezirk gibt es jetzt Abkühlung. Der von den Immobilienentwicklern 6B47 Real Estate Investors im Vorjahr errichtete Neubau Althan Park ist das erste Gebäude in Wien, in dem Privatpersonen ab sofort Fernkälte beziehen können.

"Wien gehört zu den europäischen Hauptstädten, die stark vom Klimawandel betroffen sein werden. Die Hitzetage nehmen massiv zu, eine umweltfreundliche Kühlung ist das Gebot der Stunde. Großes Potential liegt hier in der Fernkälte, die wir jetzt auch selektiv für Neubauten im Privatkundenbereich anbieten können. Mit Althan Park starten wir hier ein komplett neues Feld, weitere Gebäude - vor allem in den Wiener Stadtentwicklungsgebieten - werden folgen", so Wien Energie-Geschäftsführer Michael Strebl.

 

"Mit unserem Projekt Althan Park setzen wir neben einem innovativen Nutzungsmix auch hinsichtlich Ressourcenschonung neue Maßstäbe. Aus der ehemaligen Postzentrale haben wir via Refurbishment eine State-of-the-Art-Immobilie geschaffen, die jetzt auch mit zukunftsträchtiger und vor allem nachhaltiger Kühltechnik ausgestattet wird. Solche Maßnahmen sind essenziell, damit auch im Rahmen einer Immobilienentwicklung und für ihre spätere Nutzung ein wichtiger Beitrag für effektives Energiemanagement geleistet wird. Innovationen dieser Art zahlen wesentlich in den Klimaschutz sowie in eine Immobilie ein und schaffen insgesamt auch Werte für die nächsten Generationen", so 6B47 Vorstandsvorsitzender Peter Ulm.

 

Zwtl.: Kälte kommt direkt aus der Spittelau

 

Das Wohngebäude ist direkt an die Fernkältezentrale Spittelau angeschlossen. Für die Verbindung zum Althangrund hat Wien Energie eine zusätzliche Versorgungsleitung Richtung Franz-Josef-Bahnhof errichtet. Bisher deckte das Leitungsnetz der Spittelau vor allem den Bereich um die Heiligenstädter Lände bzw. entlang des Währinger Gürtels ab. Wichtige, öffentliche Gebäude wie das AKH, die BOKU oder das Ö3-Gebäude in der Muthgasse werden von hier ebenfalls mit umweltfreundlicher Kälte versorgt.

 

Zwtl.: So funktioniert Fernkälte

 

Ein Großteil der Kühlenergie bei Fernkälte kommt aus Abwärme von Verbrennungsprozessen. Im Sommer ist Wärme aus der Müllverbrennung in Wien der wichtigste Energieträger für die Kühlung. Als Antriebsenergie wird Wärme anstelle von Strom verwendet. Dadurch können Strom und Treibhausgasemissionen eingespart werden. Über ein eigenes Fernkältenetz wird auf etwa 5-6 Grad Celsius abgekühltes Wasser direkt zu den Abnehmern transportiert und dort über die eigenen Kühlsysteme in den Gebäuden verteilt.

 

So funktioniert das auch beim Althan Park: Wien Energie liefert das kalte Wasser bis zur Übergabestation in den Gebäudekomplex. Die Aufteilung auf die verschiedenen Wohnungen und deren Steuerung erfolgt über das hauseigene Kühlsystem. Auch die Kostenaufschlüsselung und Abrechnung erfolgt bei diesem Objekt direkt über die Hausverwaltung. Bei zukünftigen Projekten ist auch das Modell einer direkten Verrechnung zwischen Privatkunden und Wien Energie angedacht.

 

Zwtl.: Investition: 65 Millionen in den nächsten fünf Jahren

 

Aktuell sorgen in Wien insgesamt 16 Fernkältezentralen dafür, dass es auch an Hitzetagen kühl bleibt. Über das mehr als 12 Kilometer lange Fernkältenetz mit einer Fernkälte-Gesamtleistung von rund 130 Megawatt (MW) versorgt Wien Energie Kunden in der gesamten Stadt. Das entspricht über 2.500.000m² klimatisierter Bürofläche oder 250 Fußballfeldern. In den nächsten fünf Jahren investiert Wien Energie rund 65 Millionen Euro in den Ausbau der Fernkälte.

 

Zwtl.: Download: [Bildmaterial und Info-Grafiken] (https://www.ots.at/redirect/wienerstadtwerke7)

 

Zwtl.: Über Wien Energie

 

Wien Energie ist der größte regionale Energieanbieter Österreichs. Das Unternehmen versorgt mehr als zwei Millionen Menschen, rund 230.000 Gewerbeanlagen, industrielle Anlagen und öffentliche Gebäude sowie rund 4.500 landwirtschaftliche Betriebe in Wien, Niederösterreich und Burgenland mit Strom, Erdgas und Wärme. Die Strom- und Wärmeproduktion stammt aus Abfallverwertung, Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen und aus erneuerbarer Energie wie Wind-, Wasser- und Sonnenkraft sowie Biomasse. Wien Energie setzt stark auf dezentrale Erzeugung und Energiedienstleistungen. Informationen zum Unternehmen finden Sie online unter [www.wienenergie.at] (http://www.wienenergie.at/)

 

Zwtl.: Über 6B47 Real Estate Investors

 

6B47 Real Estate Investors AG gehört zu den führenden Immobilienentwicklern im deutschsprachigen Raum mit Büros in Wien, Düsseldorf, Berlin, München und Warschau. 6B47 Real Estate Investors AG entwickelt und verwertet aktuell ein Projektvolumen von mehr als 1,5 Milliarden Euro und gehört damit im deutsch­sprachigen Raum zu den maßgeblichen Anbietern der Branche. Von der Projekt­entwicklung über die Projektrealisierung bis hin zur Verwertung werden dabei alle wesentlichen Wertschöpfungsbereiche der Immobilienprojektentwicklung abgedeckt. Das Geschäftsmodell des Unternehmens umfasst dabei auch die Immobilienfinanzierung als integralen Bestandteil der Projektenwicklung. [www.6B47.com] (http://www.6b47.com/)

 

 

Rückfragehinweis:
Lisa Grohs
Pressesprecherin Wien Energie
Telefon: +43 (0)1 4004-38073
E-Mail: lisa.grohs@wienenergie.at

Barbara Horstmeier MRICS
Pressesprecherin 6B47 Real Estate Investors
Heiligenstädter Lände 29 | 1190 Wien
E-Mail: horstmeier@6B47.com
Tel: +43 1 350 10 10 - 820
Mobil +43 664 887 32 332