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EVN, Wiener Stadtwerke und Tiwag lassen Verbund / E.ON-Deal prüfen
11.07.2001 | Utl.: EnergieAllianz: Verbund wirft sich E.ON an den Hals – Aufgabe der Eigenständigkeit in Handel und Vertrieb befürchtet

Eine genaue Überprüfung der aktienrechtlichen Auswirkungen der am Montag präsentierten Wasserkraft-Ehe zwischen dem Verbund und dem deutschen Energiereisen E.ON kündigen nun EVN, Wiener Stadtwerke und die Tiroler Tiwag an, die zusammen rund 27 Prozent am Verbund halten.

 

Die bekannt gewordenen Details des Verbund/E.ON-Deals ließen nicht

gerade einen Vorteil für die Verbundgesellschaft erkennen, so die

EnergieAllianz, der neben EVN und Wiener Stadtwerken auch die Linz AG

sowie Bewag und Begas, nicht jedoch die Tiwag, angehören. Weder

erhalte die Wasserkraftproduktion des Verbund im Hinblick auf die

Größenordnung eine neue Dimension, noch werde er in seinem Vertrieb

oder Handel gestärkt.

 

Es sei zu erwarten, dass die Verbundgesellschaft und damit die

österreichische Wasserkraft mittelfristig in die Konzernstrategie der

E.ON eingegliedert werde. Auf eigenständige Vertriebs- und

Handelstätigkeiten des Verbund solle in Zukunft verzichtet werden,

meint man in der EnergieAllianz.

 

Während sich die Energie AG Oberösterreich vergangene Woche

offenbar für eine "österreichische Lösung" entschieden habe, falle

die Verbundgesellschaft nun offensichtlich der zehnmal größeren E.ON

um den Hals, die in ihrem Geschäftsbericht stolz darauf hinweise,

dass sie die "größte private Kernenergiegesellschaft Europas" ist.

Die Vorgangsweise hinterlasse den Eindruck einer gewissen Panik, so

die EnergieAllianz.

 

 

 

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