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News: Bestattung und Friedhöfe Wien

Lange Nacht im Bestattungsmuseum Wien mit neuerlichem Besucherrekord
06.10.2010 | "Mit 4.750 BesucherInnen haben wir einen neuen Rekord geschafft. Eine tolle Zahl. Das Bestattungsmuseum gehört ja zu den kleinen Wiener Museen", freut sich Bestattung und Friedhöfe Wien-Prokurist Mag. Wolfgang Weiss. Das Bestattungsmuseum hatte zum zehnten Mal an der "Langen Nacht der Museen" teilgenommen. Und angesichts dieses Jubiläums ein besonders üppiges Programm auf die Beine gestellt. Ein Gutteil davon war im riesigen und stimmungsvoll beleuchteten Innenhof der Bestattung Wien zu genießen.

Zwtl.: Kinderakzent "Crazy Coffins"

 

Mit Saxophon und Trompete spielten die "Crazy Coffins" (Verrückte Särge), eine tolle Kinderformation aus der Sargfabrik im 14. Bezirk, die "Lange Nacht" ein. Dieser Programmpunkt wie auch Laternenbasteln und Sargbemalen kamen dem Wunsch des ORF nach speziellen Kinderaktivitäten in der Museumsnacht nach. Musik war überhaupt Trumpf: Musicalhits mit einem Blick ins Jenseits aus "Elisabeth", "Rocky Horror Picture Show" und dem "Tanz der Vampire" erklangen bis zur Geisterstunde. Teil der Bühnenshow war die historische, von schweren Norikern gezogene Bestattungskutsche, die bei der Bestattung Wien für Trauerfeiern bestellt werden kann.

 

Zwtl.: Leichenschmaus mit Würsteln, Schmarren und alkoholfreiem Bier

 

Beim Gratis-Leichenschmaus gab es scharfe Debreziner, süßen Kaiserschmarren und alkoholfreies Bier. Toni Faber, Dompfarrer von St. Stephan, sprach das Tischgebet. Und berührte mit dem russischen Märchen vom Rabbi, der sich von Gott den kleinen Unterschied zwischen Himmel und Hölle zeigen lässt. In Paradies wie auch Inferno sitzen die Menschen um einen wohlgedeckten Tisch. Mit überlangen Löffeln erreichen sie die Speisen - können sie aber nicht zum Mund führen. Die Verdammten gehen vor den vollen Schüsseln zugrunde. Die im Himmel leben aber sind wohlgenährt. Denn sie füttern einander gegenseitig.

 

Zwtl.: 2.100 beim Sarg-Probeliegen

 

Beim Sargtest zeigten sich wie gewohnt lange Schlangen. Auch Toni Faber probierte. Denn: "Wie mein Begräbnis ausschauen soll, habe ich schon fixiert. Nur den Sarg muss ich erst aussuchen." Gerald Pichowetz tat es ihm nach seinem vielbeklatschten Kurzauftritt nach. Der chromblitzende "Amerikaner", ein Sarkophag mit Hollywood-Qualitäten, gefiel ihm, noch spannender fand er aber den XXL-Sarg: "Da kann man ja sogar schwimmen." Auch viele weitere Programmpunkte sowie die permanenten Führungen im Bestattungsmuseum überzeugten. "Sie haben sich am meisten angestrengt", vergaben drei Besucherinnen um die Zwanzig die Bestnote an die Bestattung Wien.

 

Zwtl.: Das Bestattungsmuseum der Bestattung Wien

 

Hunderte Ausstellungsstücke geben einen umfassenden und bisweilen amüsanten Einblick in Bestattungswesen und Begräbnisrituale. Zu den meist beachteten Exponaten gehören ein Rettungswecker, der vor dem gefürchteten Scheintod bewahren sollte, ein Stilett für den Herzstich und der wieder verwendbare Klappsarg aus dem 18. Jahrhundert. Weitere Informationen auf www.bestattungwien.at.

 

 

Rückfragehinweis:
Mag. Helga Bock
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